Blick auf den Hindelanger Klettersteig vom Nebelhorn Die ersten Meter auf dem Hindelanger Klettersteig Auf dem Grat geht es ganz oben entlang Mal nicht ganz oben Himmelsleiter Leiter von oben Wengenköpfe Grünten Nebelhorn Abseilen Typische Wegabschnitt Typische Wegabschnitt Ein paar Meter Drahtseil Auf dem Grat Wegmarkierungen
Östlicher Wengenkopf

Hindelanger Klettersteig

Der Klettersteig

Der Hindelanger Klettersteig ist einer der schönsten, längsten und anstrengendsten Klettersteige der Allgäuer Alpen.

Anzeigen

Der Klettersteig beginnt am Nebelhorngipfel und führt über einen recht zerklüfteten und schmalen ca. 5 km langen Felsgrat bis zum Großen Daumen. Bei der Überwindung des Felsgrats stehen dem Kletterer gut 100 Meter Leitern und viele hundert Meter Drahtseil zur Seite. Viele nicht ganz ungefährliche Stellen muss der Kletterer dennoch ohne Sicherung überwinden.
Der Rückweg geht runter zum Laufbichelsee und dann über das Koblat zurück zur Nebelhornbahn.
Nach etwa dem ersten Drittel des Hindelanger Klettersteiges kann man abkürzen.

Hin und zurück kommt man von Oberstdorf aus mit der Nebelhornbahn.

Für den Hindelanger Klettersteig sollte man trittsicher, fit, schwindelfrei und ausreichend ausgerüstet sein. Bei schlechtem Wetter sollte man besser auf eine Begehung verzichten. Etwa 5 Stunden muss man für den Klettersteig einplanen, dazu kommt noch die Zeit für den Rückweg.

Der Hindelanger Klettersteig wird von der Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins betreut. Weitere Infos zum Hindelanger Klettersteig findet Ihr auch bei via-ferrata.de.


Meine Tour

Da ich auf dem Berg nicht gerne Gedränge habe, habe ich mich sehr über den milden Mitte-November-Tag gefreut. Zu dieser Jahreszeit sind die meisten Bergbahnen in den Allgäuer Alpen außer Betrieb und die meisten Hütten sind geschlossen. Entsprechend ruhig ist es auch in und auf den Bergen.

Anzeigen

Los ging es um 8:30 Uhr vom Bahnhof in Oberstdorf. Ohne Eile bin ich dann erst mal über die Seealpe und am Edmund-Probst-Haus vorbei zum Nebelhorngipfel gelaufen, wo ich etwa um 11:00 Uhr ankam. Nach einer kleinen Pause ging es dann gleich weiter zum Klettersteig. Um 16:00 Uhr war der fast geschafft. Das Fotografieren hat mich etwas aufgehalten. Den Großen Daumen musste ich auslassen, weil die Sonne schon sehr tief stand und ich noch einen längeren Weg vor mir hatte.

Abgestiegen bin ich ins Hintersteiner Tal. Als ich an der Schwarzenberg-Hütte vorbeikam, war es bereits dunkel. Aber egal, eine Stirnlampe hatte ich dabei und die Wege sind ab hier breit und befestigt. Vom Giebelhaus musste ich dann nur noch nach Hinterstein laufen. Zu dieser Jahreszeit ist die Busverkehr zwischen Giebelhaus und Hinterstein eingestellt und zu spät wäre ich sowieso gewesen.

 
© 2005 Florentin Hauber | Impressum/Datenschutz